Rezension: Das Leuchten der Stille
Das Zusammentreffen von Bestsellerlieferant Nicholas Sparks und Erfolgsregisseur Lasse Hallström ist eine wunderbar faszinierende Vereinigung auf Wolke Sieben. Die zu Tränen rührende Verfilmung von Sparks Erfolgsroman erschien 2010, spielt aber im Jahre 2001, in dem es eine heftige Auseinandersetzung zwischen Amerika und Afghanistan gab. Die ewig romantische Handlung beschreibt einen unvergesslichen Sommer, in dem die beiden frisch Verliebten John und Savannah die Zeit ihres Lebens verbringen. Doch nur ein letztes Mal muss Soldat John zu seiner Einheit zurückkehren. Danach kann ihn nichts mehr von der großen Liebe seines Lebens trennen. Tausende Zeilen wandern, um die 92% mit Wasser bedeckten Welt, in denen sie sich beide ewige Liebe schwören. Doch das unverhoffte Schicksal meint es anders: Savannah ist einsam und die Zeit zu lang, deshalb heiratet sie einen Anderen… Der coole Surferboy John wird von Channing Tatum gespielt und die lebensfrohe Savannah von Amanda Seyfried. Die Hauptdarsteller passen sich sehr glaubhaft an ihre besonderen Rollen an. Doch der Film ist nicht nur etwas für die Augen sondern auch für die Ohren mit dem zauberhaften Soundtrack „Set fire to the third bar“ von Snow Petrol. Für diese Musik war Deborah Lurie verantwortlich und mit ihrer Auswahl traf sie Millionen von Zuschauern mitten ins Herz. Das Romantik- Drama hat eine Spielzeit von 106 Minuten in denen kein Auge trocken bleibt. Die harmonischen Szenen werden unterstützt von einer grandiosen Kamera, geleitet von Terry Stacey. Die klassische Liebesgeschichte ist eine Kuscheldecke für jedes Frauenherz.
Von Sara Tripon und Ellen Regenhardt