Kommentar: Mobbing in der Schule?!
Leider passiert es immer und immer wieder: MOBBING! Dan Olweus, ein schwedischer Psychologe und Professor, erklärt die Bedeutung von Mobbing: „ein oder mehrere Individuen, wiederholte Male und über einen längeren Zeitraum negativen Handlungen von einem oder mehreren Individuen ausgesetzt sind“. Mobbing ist eine Art und Weise, einen anderen Menschen zu sekkieren, schikanieren oder zu ärgern. Mobbing kann durch verbale oder körperliche Angriffe oder durch soziale Isolierung passieren. Beim Mobbing existieren immer drei oder mehrere Leute: der/die Täter, das Opfer und der/die Mitläufer. 2007 wurde eine Online-Befragung vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau ausgeführt. Daraus ließ sich schließen, dass 54,3% von Mobbing betroffen sind. Wenn dies der neue Trend wird, dann sollte man unbedingt mit einem „Nein danke“ antworten.
Annalena, 13, schreibt: „Einer meiner größten Fehler war, dass ich versucht habe, mich für meine Klasse zu verändern, um akzeptiert zu werden.“ Das Problem mit Mobbing ist, dass das Opfer, nachdem es mehrere Male gemobbt wurde, seelische und physische Narben hat. Dies kann dazu führen, dass das Opfer, aufgrund der Angst, oftmals nicht an der Schule teilnimmt. Mobbing kann auch zu Leistungsversagen, Angstzuständen, Krankheiten und Schlafstörungen leiten. Die Zukunft des Opfers ist dadurch gefährdet. Er oder sie ist später viel labiler als andere Menschen. Wer möchte so ein Täter sein? Wieso muss so etwas Schreckliches wie Mobbing passieren? Allein schon der Gedanke, dass jemand einem anderen Menschen so sehr wehtut und verletzt, lässt einen erstarren.
Nicht nur die Zukunft des Opfers ist bedroht, sondern auch die des Täters. Forschungen haben ergeben, dass es sich bei den aggressiven Verhalten des Täters um Angst und mangelnden Vertrauens handeln könnte. Dies kann sich im Erwachsensein immer noch widerspiegeln. Es wird sogar vermutet, dass es sich bei dem Täter später um Bindungsprobleme handeln könnte. Der Täter unterstützt die Welt nicht dabei sie zu verbessern, sondern um sie zu verschlechtern. Die einzige Methode, den Täter auf die richtige Spur zu lenken, ist durch eine Beratung. Diese kann dem Opfer helfen einen neuen Anfang zu starten.
Ein weiteres Problem mit Mobbing ist, dass es Mitläufer gibt. Die Mitläufer unterstützen den Täter dabei sein Opfer fertig zu machen. Viele wissen nicht, dass sie damit eine falsche Entscheidung für ihr Leben getroffen haben. Die Mitläufer folgen den Entscheidungen des Täters, da sie nicht selbstständig denken. Dies wird auch in ihrer Zukunft viel Einfluss haben, da sie Schwierigkeiten haben werden, sich für verschiedene Wege zu entscheiden.
“Ihr lacht über mich, weil ich anders bin! Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!”