Der Apfel – alltäglich aber genial
Er ist 100-mal so stark wie eine Vitamintablette und die gesündeste Frucht der Welt – der Apfel ist ohne Frage ein Meisterwerk der Natur. Aber was wissen wir wirklich über die beliebteste Frucht der Deutschen und was hält er unter seiner dünnen Schale verborgen?
Der Herbst ist gekommen und mit der Färbung der Blätter beschenkte er uns mit einem mindestens genauso faszinierendem Phänomen – Der Apfel bereitet uns mit seinen mehr als 1000 Biostoffen auf den Winter vor. Doch er stärkt nicht nur ungeheuerlich das Immunsystem, indem er die Bildung roter Blutkörperchen anregt, der Apfel kann noch viel mehr! Ein Versuch zeigt: Bei gesunden Ratten, die fast nur Äpfel zu sich nehmen, sinkt das Krebsrisiko um 44%; bei Ratten mit Tumoren schrumpfen diese um bis zu 60%. Um dasselbe auch bei Menschen zu bewirken, empfehlen Ärzte, mindestens drei Apfel am Tag zu Essen. Außerdem fördert sein Fruchtfleisch die Konzentration und kann somit Krankheiten, wie Parkinson und Alzheimer, vorbeugen. Der Farbstoff des Apfels schützt vor Viren-, Bakterien- und Pilzbefall. Die Angewohnheit, Äpfel zu schälen, ist unratsam, da gerade die Schale etwa 70% aller Vitamine der Frucht, vor allem B und C, enthält. Abgesehen von der Antarktis, wächst der Apfelbaum auf jedem Kontinent. Das hat er hauptsächlich seiner starken Rinde zu verdanken, die Temperaturen von minus 30 bis plus 40 Grad Celsius aushält. Dies verhilft ihm, sein unglaublich hohes Alter zu erreichen: Der Apfelbaum kann bis zu 500 Jahre alt werden!